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Ladestromkompensationsdrosselspulen

Der Laststrom eines Versorgungsnetzes wird in der Regel durch die angeschlossenen Ohm'schen und induktiven Verbraucher bestimmt. Hochspannungsleitungen oder -kabel haben aber auch Eigenkapazitäten, die einen kapazitiven Ladestrom verursachen. Bei Schwachlastbetrieb der Hochspannungsleitungen oder -kabel dominiert dieser kapazitive Strom, was zu einer Spannungserhöhung am Leitungsende führt. Um diese Spannungserhöhung zu begrenzen, wer­den sogenannte Ladestrom- oder Blindstromkompensationsdrosselspulen eingesetzt, die den Ladestrom bzw. die kapazitive Blindleistung kompensieren.

Üblicherweise werden trockenisolierte Luftdrosselspulen an die 20kV-Tertiärwicklung der Netzkuppeltransformatoren (z.B. 400kV/110kV-Transformatoren) angeschlossen (a). Bei Systemspannungen bis zu 115kV können trockenisolierte Luftdrosselspulen auch direkt an das Netz angeschlossen werden (b).

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